Chemnitzer Stolpersteine

EIN STEIN - EIN NAME - EIN MENSCH

Der in Köln lebende Künstler Gunter Demnig wurde 1947 in Berlin geboren. Nach dem Studium für Kunstpädagogik, Industrial Design und Freie Kunst in Berlin und Kassel arbeitete er an verschiedenen Projekten.

1993 entstand die Idee zum Projekt "Stolpersteine". Diese Steine, die mit einer Gedenktafel aus Messing versehen sind, sollen an Opfer der NS-Zeit erinnern. Sie werden vor dem letzten selbst gewählten Wohnort der Opfer in den Bürgersteig eingelassen.

VVN-BdA

In Chemnitz ergriff im November 2005 der Verein der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten Chemnitz VVN/BdA die Initiative zur Verlegung von Stolpersteinen in der Stadt Chemnitz. Bereits am 6. Juli 2007 konnten die ersten sechs Gedenksteine verlegt werden.

Der Verein ist als Träger des Projektes verantwortlich für die inhaltliche Arbeit, Ansprechpartner für Vorschläge der zu ehrenden Personen und betreut die Paten, denn jeder Gedenkstein hat einen Paten.

Die Stadt Chemnitz unterstützt das Projekt: Die organsatorischen Vorbereitungen und die Verlegung der Gedenksteine werden durch eine Projektgruppe der Stadtverwaltung unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig koordiniert.

Projekt Entstehung

Im Rahmen des Projektes "Spurensuche", welches mit Mitteln des Lokalen Aktionsplanes der Stadt Chemnitz gefördert wurde, konnten sich interessierte Personen und Gruppen an der Biografiearbeit zu weiteren Personen beteiligen, für die zukünftig ebenfalls Stolpersteine verlegt werden sollen.

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